Die acht Epitaphien wurden in der Zeit von 1642 bis 1745 in der Bergkirche zur Erinnerung an verstorbene Personen aufgehängt und sind kulturhistorische Zeugnisse der Hochrenaissance und Barockzeit in Neunkirch. Von den zwei Epitaphien, die an der Aussenseite der Bergkirche aufgehängt wurden ist das eine Epitaph heute im Ortsmuseum. Die Epitaphien zeigen Einflüsse der Epitaphien, die im Kreuzgang des Münsters von Schaffhausen hängen und verdeutlichen die historische Entwicklung und politische Bedeutung unseres Städtchens im Klettgau. Alle Epitaphien, ausser Nr. 6, sind Angehörigen von Familien der Landvögte gewidmet. Nr. 6 ist einem Neunkircher Ortsgeistlichen, Nr. 2 bis 5 sind Frauen, Nr. 1 und 7 Kinder von Landvögten und Nr. 8 einem Landvogt gewidmet. Alle Personen stammten jedoch aus Schaffhausen. Die texte auf den Epitaphien sind in drei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt listet persönliche Daten wie den Namen, den Titel und den Rang auf. Der zweite Teil gibt der Trauer Ausdruck und im dritten teil wird eine Bibelstelle aufgelistet.
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Epitaph Nr. 1, 1642; Chor, Südwand
aussen errichtet für Barbara Im Thurn Es wurde bei der Aussenrenovation 1971 abgenommen und restauriert und befindet sich heute im Ortsmuseum Neunkirch.
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Epitaph Nr. 2, 1648; Chor,
Nordwand aussen errichtet für Anna Seiler, geborene von Waldkirch
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Epitaph Nr. 3, 1667; Schiff,
Nordwand links errichtet für Anna Ammann, geborene Koch
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Epitaph Nr. 4, 1666; Schiff,
Nordwand Mitte errichtet für Sabina Ziegler, geborene Oschwald
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Epitaph Nr. 5, 1655; Schiff,
Nordwand rechts errichtet für Maria Maximiliana Ziegler, geborene Tschernin
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Epitaph Nr. 6, 1699 und 1701;
Chor, Ostwand errichtet für Anna Jetzler, geborene Oschwald und Stephan Jetzler
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Epitaph Nr. 7, 1682; Schiff,
Südwand links (über der Tür) errichtet für Philipp Schalch
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Epitaph Nr. 8, 1745; Schiff,
Südwand rechts errichtet für Bernhardin Peyer
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letzte Änderung: 17.11.04